«Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden».

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

«Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden».

 

Was versteht man unter tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie?

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein psychoanalytisch begründetes Verfahren. Während im deutschsprachigen Raum der Begriff „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ verwendet wird, spricht man international von „Psychodynamische Psychotherapie“. Rudolf und Rüger werten die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als das unter den psychoanalytischen Theorien am besten untersuchte Therapieverfahren (Rudolf u. Rüger 2001). Im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie können aktuell wirksame Konflikte unter Berücksichtigung der mit ihnen verbundenen unbewussten Psychodynamik behandelt werden (vgl. Wöller u. Kruse 2010).
Während die analytische Psychotherapie in der Regel eine Veränderung der gesamten Persönlichkeitsstruktur anstrebt, zielt die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie auf die Auflösung bzw. Verringerung von Symptomen mit zeitlicher Begrenzung und fokussiert eine inhaltliche Behandlung aktueller Konflikte. In diesem Rahmen werden Wechselwirkungen und Zusammenhänge von aktuellen Konflikten mit früheren Beziehungserfahrungen, Wünschen, Bedürfnissen, Ängsten, Überzeugungen und Phantasien in Betracht bezogen.
Aus diesen Gründen kann mit der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapieform ein vergleichsweise breites Spektrum von Störungsbildern und Problemen behandelt werden. Daher ist diese Therapieform auch für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen und somatoformen Störungen sowie für Patienten mit Suchterkrankungen geeignet.

Behandlungsschwerpunkte

In meiner Praxis werden folgende Störungen behandelt:

  • Ängste (verschiedene Phobien, Panikattacken, generalisierte Ängste)
  • Depressionen
  • Stressbedingte Beschwerden/ Burnout
  • körperliche Beschwerden/Schmerzen ohne medizinischen Befund
  • Zwangsstörungen
  • Anpassungsstörungen (Reaktionen auf schwere Belastungen)
  • Traumafolgen und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Ess-Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen /Borderline-Störung
  • ADHS im Erwachsenenalter
  • Alkoholabhängigkeit (bei Abstinenz bzw. nach stationärer Entzugsbehandlung)